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Auf Elba erleben wir den ersten beeindruckenden Yacht-Segeltörn. Im selben Jahr fahren wir auch über’s IJsselmeer und besuchen bei schönstem Sonnenwetter die malerischen Orte an dessen Ufer. Und noch im Dezember dieses Segel-Jahres unternehmen wir einen SKS-Ausbildungstörn auf den Kanarischen Inseln, bei welchem ich anschließend die SKS-Praxis-Prüfung absolviere.
Beim Schmökern, nein Verschlingen, der Weltumsegelungsbücher einerseits und bei unseren Wochen-Törns andererseits bemerken wir eine kleine, jedoch entscheidende Diskrepanz zwischen beiden: die Entscheidung, wann es weitergeht wird bei den Wochentörns vom engen Zeitplan vorgegeben. Ganz anders in den Büchern. Die Erlebnisse der alten Weltumsegler sind „vom sich Treiben lassen“ geprägt. Bisher haben wir also erst einen Teil unserer Träume erlebt – und ich sage Euch, der Teil war schon grandios und beeindruckend. Doch jetzt kommt der zweite Teil des Traumes:
- die Zielorte ansteuern, wann es uns gerade in den Sinn kommt
- Verweilen, wo es uns gerade gefällt
- Lossegeln ohne bereits zu Beginn an das Ende des Törns zu denken
Einfach leben!
Im Jahr 2008 unternehmen wir vorerst zwei weitere normale, auch wieder unvergessliche Segel-Urlaube: Rund Mallorca mit altbekannter und -bewährter Crew, die wir schon auf unseren Elba-Törn kennen und schätzen gelernt haben. Und noch einen Urlaub ganz allein, also nur wir Lipperts auf dem Wasser: Segeln mit einem Holzboot auf den Brandenburger Seen. Der Skipper bin ich! – Das ist eine sehr wichtige Erfahrung. Das gibt Mut und die Sicherheit: Ja, wir können mit der Realisierung unseres schönen Traumes unter weißen Segeln beginnen.
Die wichtigen Schritte sind:
- Zusammenzählen der Finanzen und
- Kaufen eines eigenen Bootes. Denn das braucht man ja wohl.