08. November 2026

September 2026 – Dresden

Dresden – Barocke Pracht und Kulturmekka

Bekannt ist Dresden als Kunst- und Kulturstadt mit zahlreichen bedeutenden Bauwerken, wie dem barocken Zwinger oder der Frauenkirche, für seine herausragenden Museen, wie der Gemäldegalerie Alter Meister oder dem Grünen Gewölbe.

Ende September besuchen wir diese herausragende deutsche Stadt nun auch gemeinsam, Claudia und ich .

Dresden, die historische Altstadt

Die historische Altstadt von Dresden besuchte ich schon mal, als ich etwa 14 Jahre alt war. Wir waren damals auch im Grünen Gewölbe – an das viele Gold erinnerte mich noch dunkel. Viel mehr weiß ich nicht mehr von damals, also war es für mich heuer fast ebenso ein “Erstbesuch” wie für meine unterfränkische Claudia. Meine späteren Besuche in Dresden als Teenager, z.B. im Dynamo-Stadion bei einem Fussballspiel etc., verzichteten vollständig auf Kunst und Kultur .

Für Dresden nahmen wir uns diesmal also insgesamt drei Tage Zeit. Den ersten Tag informierten wir uns erst einmal und verschafften uns einen Überblick über Preise und Angebote. Das Angebot des Hop-On-Hop-Off-Busses, der im Wesentlichen einen Kreis um die Peripherie von Dresden zieht, ließen wir links liegen, da uns keine der Stationen wirklich interessierte. Stattdessen buchten wir eine Führung durch die Semperoper (für einen späteren Tag). Und beschlossen, dann auch noch eine Zwei-Tages-Eintrittsklarte für eine Reihe der bekanntesten Museen zu erstehen.

Mit der Straßenbahn vom Stadtrand ins Stadtzentrum Die Semperoper am Theaterplatz
Die Frauenkirche am Neumarkt Blick von der Plattform der Frauenkirche

Die berühmten historischen Dresdener Gebäude sind fast alle leicht fußläufig zu erreichen. Wir fahren mit der Straßenbahn einfach bis zur Ausgustusbrücke oder zum Theaterplatz, wo wir gegenüber der Semperoper aussteigen. Von hier aus sind Neumarkt, Altmarkt mit den bekannten Gebäuden (Zwinger Residenzschloss, Kulturpalast, Verkehrsmuseum, Frauenkirche, Kreuzkirche, …) zu erreichen.

Einer der bekanntensten Gebäudekomplexe ist der Zwinger, in dem wir mehrere Museen finden: die Alten Meister, der Mathematisch-Physikalische Salon oder die Dresdner Porzellansammlung.

Der Dresdener Zwinger

In den fulminanten Museen

Dresden begeistert uns mit rund 60 Galerien und Ausstellungsorten, 50 Museen sowie 35 Theatern und Bühnen – ein Riesen-Kulturangebot also! Zu diesen teils weltberühmten Highlights zählen die mit Raffaels Sixtinischer Madonna, die ehemalige königliche Schatzkammer, das Grüne Gewölbe sowie das Albertinum als Museum für zeitgenössische Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts.

Das Albertinum zeigt die Kunst vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart, von Caspar David Friedrich über Édouard Manet bis Gerhard Richter. Als Museum der Moderne sind hier Meisterwerke der Romantik, des Impressionismus, des Expressionismus und Werke der Gegenwart zu betrachten.

«Schlummernde Venus» (1510) von Giorgione Paul Gaugin: «Parau Api. Gibt’s was Neues?»

Das Grüne Gewölbe ist sicher die schönste Schatzkammer der Welt mit seinen zum großen Teil von sächsischen Kurfürst August dem Starken gesammelten Prunkstücken aus Gold und Elfenbein.

Eines der Prunkstücke im Grünen Gewölbe: «Hofstaat von Delhi am Geburtstag des Großmoguls Aureng-Zeb» (1701 bis 1708) gilt als Hauptwerk europäischer Juwelierkunst des Barock «Die Große Fregatte, von Neptun getragen» wurde aus Elfenbein gefertigt


Bleibt in der Liebe, haltet zueinander
und pflegt eure Kontakte!

Und: passt gut auf euch auf!
Eure Thomas und Claudia