Oktober 2013

Hola et bienvenidos,

Thomas mit Bootsmannstuhl am Mast
Wichtig: den Überblick behalten 😉
die Monate Juli, August und September gehören auf den Kanaren zu den Wärmsten des Jahres. Dies wiederum verstärkt die Düsenwirkung der Winde zwischen den hohen Inseln des Archipels (außer Fuerteventura und Lanzarote sind alle kanarischen Inseln hoch).

Darum vertraute ich mich im September dem Franzosen Patrick, einem sehr erfahrenen Skipper und Segellehrer an, mit dessen 48-Fuß-Dufour wir zwischen La Palma / La Gomera / Teneriffa segelten. Grund für diesen Törn waren Filmsequenzen vom Meer und den Inseln, die in den nächsten Film Entlang der kanarischen Inseln eingehen werden. Mein Sohn Silas begleitete uns, wodurch wir “Luft” für Kameraaufnahmen gewannen. Zu dritt starteten wir in Tazacorte auf La Palma. Bordsprache war übrigens deutsch, denn Patrick beherrscht mehrere Sprachen fließend.

Getroffen am Ankerplatz vor Valle Gran Rey: Bertrand mit seinem Eigenbau-Katamaran “Grande PHA”.

Am Ankerplatz von Valle Gran Rey auf La Gomera treffen wir den farbenfreudigen Katamaran “Grand PHA“. Kaum ist unser Anker fest, löst sich von diesem Schiff ein Dingi und Bertrand, der Erbauer dieses wunderschönen Zweirumpfbootes rudert hinüber. Patrick und Bertrand kennen sich schon eine Weile. Bertrand erzählt von der zwölfjährigen Bauzeit (mit längeren Unterbrechungen). Mit seiner Frau Marie-Hélène wird er nun die Welt besegeln: nächstes Ziel Karibik, Panama-Kanal, Galapagos …

“PHA” ist übrigens eine Abkürzung, die treffsicher zum Erscheinungsbild des zweimastigen Schiffes und des so sympathischen Eignerpaares passt: Paix, Harmonie und Amour. Die drei Dinge unterschreibe ich voll, und beneide die beiden nach der Besichtigung des geräumigen Katamarans um ihre kommenden Abenteuer auf dem Meer. Wer Bilder vom Bau des Katamarans sehen will: Bertrand Fercot’s Photos.

Wer Lust auf einen Törn auf den Kanaren, nach Madeira oder gar zu den Azoren hat, dem empfehle ich Kontakt aufzunehmen mit Patrick oder Silke von Quetzal, das Schiff, welches uns so sicher durch starke Winde entlang der kanarischen Küsten brachte. Beide kennen die Gewässer, sind erfahren auch auf den langen Strecken (z.B. Azoren ca. sechs Tage nonstop) und sind obendrein gute Unterhalter. Wo kommt sonst dies alles schon zusammen?

Ich wünsche euch einen farbenfrohen Monat Oktober!

 

 

PS: Claudia leistete sich für unser nächstes Projekt eine stossfeste und wasserdichte Action-Kamera. Sie fotografierte im September deswegen umso mehr, so entstanden Fotos mit Frühherbstmotiven. Und weil ich so überrascht war, welche gehobene Bildqualität man heute mit so einem kleinen Wunderwerk (Optio Pentax WG-3) vollbringen kann, hier kommen ein paar Impressionen davon. Besonders hervorzuheben ist die Makrofunktion. Man kann bis zu einem Zentimeter an das Objekt herangehen – ohne Vorsatzlinse!