Ebin, Njoman, Thomas und Claudia unterwegs beim Goa Rang Reng Wasserfall
Es sollte eine Bali-Rundreise werden.
Deswegen wechselten wir unsere Unterkunft in diesem Reisemonat insgesamt zwölf Mal, wir planten jeweils meist drei Nächte zu übernachten, bevor wir weiterzogen.
In Sukawati lag unsere erste Unterkunft, ein Homestay.
Es war auch die einzige Übernachtungsörtlichkeit, die wir bereits von Deutschland aus im Voraus buchten (damit wir dem Taxifahrer am Flughafen eine Adresse sagen konnten).
Der Wasserfall Goa Rang Reng
Ebin, unser Fahrer, bringt uns zum Goa Rang Reng Wasserfall, der über einen Parkplatz verfügt und an dessen Treppenabgang ein kleines Häuschen steht, wo ein niedriger Obulus entrichtet werden muss.
Ein Guide erklärt uns eine weitere Attraktivität an diesem Wasserfall: eine einfach zu bewältigende Flusswanderung zu weiteren Wasserfällen und dem sog. Hidden Canyon.
Kostet nochmals ein paar Rupien, dafür kommt der Guide jedoch mit uns mit (man darf da gar nicht ohne Guide hin), trägt unsere Sachen in einem wasserdichten Gummisack und versorgt uns unterwegs mit extra Infos.
Außerdem macht er sich (sein Name ist Njoman) sehr nützlich als unser Fotograf und Filmer.
Ebin kommt ebenfalls mit uns mit. Für ihn ist der Eintritt kostenlos.
Flusswanderung zum Hidden Canon
Im Hidden Canon
Handwerk in der Region Gianyar
Im Verwaltungsbezirk Gianyar finden wir reihenweise Dörfer, in denen Handwerk betrieben wird.
Bali ist weltweit bekannt für seine Handwerkskunst, die teilweise tatsächlich mehr Kunst als Handwerk ist.
In vielen Ländern der westlichen Welt werden heutzutage kunstgewerbliche, handgefertigte Produkte verkauft, die aus Bali strammen.
So zum Beispiel Holzschnitzereien wie Bilderrahmen, Skulpturen (Drachen, Buddhas, …), Bambus- und Rattanprodukte wie Lampen und Möbel und ebenfalls Plastiken aus dunklem Vulkangestein.
Fast ein jeder von euch hat sie sicherlich schon mal irgendwo gesehen.
Ebin bringt uns zu diesen Dörfern, wo es oftmals so eingerichtet ist, dass ganze Dörfer sich auf ein Handwerk spezialisiert haben.
So konzentrieren sich die Steinmetzarbeiten zum Beispiel in Batubulan und Tegattanu, Schattenspielpuppen werden in Sukawati gefertigt, ebenso sind dort die Schirmmacher.
Holzschnitzereien finden wir vor allem in Mas, Pujung und Tampaksiring, wogegen Bambusmöbel vor allem in Belega und Bona gebaut werden.
Körbe und Rattangeflechtsachen ebenfalls vor allem in Bona.
Wie ich letztens schon schrieb, begeistert mich insbesondere die Möbeltischlerei aus Bambus.
Natürlich besichtigen wir schon deshalb also den Herstellungsprozess in einer Bambusmöbelfabrik.
Bambusmöbelmanufakturen in Belega
Bleibt in der Liebe, haltet zueinander und pflegt eure Kontakte!
Und: passt gut auf euch auf!
Eure
Die Icon-Bilder oben (Blätter, Wasserfall) stammen von pngtree.com