Inselwechsel: Auf nach Nusa Penida
Nun, wir hatten sowieso vor, diese Insel zu besuchen, deren Bilder von den Küsten und der Natur uns schon bei der Voraus-Recherche im Internet so gut gefielen.
Von Bali zur Insel Nusa Penida
Der Weg ist recht einfach zu bewerkstelligen und es ist ja auch gar nicht weit. Etwa eine halbe Stunde mit der Schnellfähre (fährt stündlich) und schon ist man in Toyapakeh, dem kleinen Hafenort auf der Insel Nusa Penida.Im Einzelnen: Ein Taxi bringt uns zum Hafen von Sanur, das liegt auf der Ostseite von Südbali. Vom Hafen aus kann man die Umrisse von Nusa Penida bereits erkennen. Ein wenig müssen wir mit unserem Gepäck allerdings noch bis zum Schiff laufen, denn von dort, wo die Ticketschalter sind (unser Chauffeur Ebin kümmert sich um alles – Tickets und so) darf das Taxi nicht hinein. Das dürfen nur bestimmte Fahrzeuge, die einen nicht so geringen Monatsbeitrag an die Hafenbehörde bezahlen. Doch wir warten einfach neben dem Ticketschalter auf einer Bank, wo uns dann ein Mitarbeiter abholt und zum Hafen lotst. Er kümmert sich sogar um einen unserer Koffer.
Alles weitere, also das An-Bord-Gehen etc. klappt genauso leicht. Der Mitarbeiter kümmert sich um alle und behält dabei auch uns und unser Gepäck immer mit im Auge.
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| Das Hafengebäude in Sanur | Fähre: auf dem Wege nach Nusa Penida |
Unsere Unterkunft auf Nusa Penida
Vorneweg: diese gefiel mir am allerbesten von all unseren zwölf Unterkünften/Hotels während dieser Reise. Alles aus Bambus, mein Herz schlägt hoch und eigentlich wollte ich nicht wirklich mehr weg von hier, weil auch der Rest (Personal, Essen, Pool, …) meinen Geschmack zu 100% traf
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Doch mehr dazu am Schluss unseres Reiseberichts, wo ich alle Unterkünfte noch mal aufliste (mit kurem Statement).
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| Bambu Green Villas: eingebettet in den Dschungel | Claudia am Frühstückstisch |
Schnorchelausflug an der Ostküste Nusa Penidas
Ohne Schnorcheln sollte man von dieser Insel nicht verschwinden, meinen einige der hier (angestellten) Balinesen. Also schließen wir uns einer solchen Schnorcheltour an, die wir der Einfachheit halber bei uns im Hotel buchen uncd auch dort gleich bezahlen.Am Morgen werden wir also von einem (hoteleigenem) Taxi abgeholt und nach Toyapakeh gebracht, wo wir am Schnorchel- und Tauchstützpunkt abgeliefert werden. Nachdem wir unsere Leihflossen probiert und ausgehändigt bekommen haben, stiegen wir ins Boot (mit ca. 20 weiteren Schnorchelgästen). Es sollten vier verschiedene Spots vor der Küste sein, die wir nacheinander ansteuerten.
Der erste Spot nannte sich Manta Bay, und so war es auch: neben einigen anderen Schnorcheltour-Booten tummelten sich ebenfalls vier große Mantas im etwas bewegten Wasser vor der steilfelsigen Küste. Die anderen Spots waren auch nicht schlecht, Korallen und bunte Fische eben. Doch die Mantas werden mir in Erinnerung bleiben.
Ebenfalls in Erinnerung bleiben wird mir die Ende 2025 an dieser Stelle errichtete Statue. Diese riesige Queen of Octupus fasziniert allein schon durch ihre Konstruktion aus Bambusgeflecht (für mehr Infos dazu siehe auch hier).
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| Schnorcheln vor der Küste von Nusa Penida | ||
Anschließend tranken wir im Maruti Beach Club noch Milchshakes (ich bevorzuge Banane) und eine Kokosnuss. Dann meldeten wir per Whatsapp in unserem Hotel den Taxifahrer, der uns kurz darauf an Ort und Stelle wieder abholte und zurück ins «Villas» brachte.
Ausflug zur Nachbarinsel Nusa Lembongan
Unser Taxifahrer setzt uns heute früh in Toyapakeh direkt beim Kassenhäuschen für die Bootsüberfahrt nach Nusa Lembogan ab. Die Boote fahren mindestens jede volle Stunde. Ist ein Boot vorher voll (ca. 15-20 Personen), dann geht’s schon früher los.Auf Nusa Lembongan finden wir vermehrt umgebaute Pritschenwagen, die auf ihrer Ladefläche links und rechts eben ein paar Pritschen montiert haben, auf denen Passagiere befördert werden. So einen nehmen wir und lassen uns nordöstlich in Richtung des Mangrovenwaldes holpern.
Feilschen angesagt: Mit dem Fahrer feilschten wir zuvor über den Preis.
Er erklärte sich mit 100.000 Rupien einverstanden, damit er uns zu einem Kajakverleih am nördlichen Mongrovengürtel bringt.
Letztlich brachte er uns an einen gottverlassenen Stützpunkt, wo ein unter einem Dach dösender “Verleiher” erst mal wiederweckt werden musste und es dort dann keine Kajaks gab, jedenfalls keine mit Paddeln dazu.
Es sah auch alles, inklusive der paar dümpelnden Boote, recht verwahrlost aus.
Niemand war hier, um irgendwas zu mieten.
Das wollten also auch wir nicht tun.
Jetzt fiel unserem Chauffeur ein, dass es da noch etwas Besseres gebe, jedoch sei das ja viel weiter und 100.000 Rupien würden da nicht reichen.
Also noch einmal 100.000.
Das ist ja kein Beinbruch und für uns wahrlich nicht viel Geld (ca. 5 Euro), aber wir fühlten uns ein wenig ausgetrickst
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Immerhin wartete der Fahrer zwecks Rückfahrt zur gelben Brücke für diesen Gesamtpreis, bis wir mit Kajaken, Mittagessen und Strandspaziergang fertig waren.
Er wollte bei Ankunft an der gelben Brücke dann jedoch für das plötzlich zu lange Warten nochmals 100.000 Rupien (zuvor war bei ihm die Wartezeit im Preis mit drin).
Doch Claudia drückte ihm durch das Fahrerfenster wortlos lediglich die vereinbarten 200.000 Rupien in die Hand, was er mit einem Lächeln quittierte und mit seinem Pritschentaxi gar nicht so unglücklich abfuhr.
Bleibt in der Liebe, haltet zueinander und pflegt eure Kontakte!
Und: passt gut auf euch auf!
Eure
Die Icon-Bilder oben (Blätter, Wasserfall) stammen von pngtree.com
