Kythira: Der Norden

Steinkirche, rundes Kuppeldach
Der Inselnorden wird von Touristen weniger frequentiert, doch liegt dort im Zentrum der lebendige Ort Potamos, wo jeden Sonntag Vormittag der größte Markt der Insel gehalten wird. Rund um dem Marktplatz laden Tavernen ein und junge Griechen sitzen in Grüppchen an den Tischen und lassen ihr frohes Lachen vernehmen. Für uns eine schöne Gelegenheit auf eine Tasse Kaffee.

Im Inselinnern finden wir meist verdörrtes Land. Der Boden auf der Insel ist wenig fruchtbar und zum großen Teil nur Stein. Deswegen war die landwirtschaftliche Produktion Kythiras nie groß und auch heute sind die Flächen kaum kultiviert. Es gibt ein paar wenige Bäume wie Oliven, Feigen, Johannisbrotbaum, Mandel- und Birnenbäume.

Der Ort Potamos ist das kulturelle Zentrum der Insel. Neben der großem gelben Dorfkirche Panagia Ilariotissa gibt es die Nationalbank, ein Krankenhaus und sogar ein Altersheim.

Ein paar wenige Ziegen liefern die Milch für einen Käse von sehr guter Qualität und Bienen produzieren den weithin bekannten Honig. Der reichlich auf der Insel wachsende Thymian gibt diesem Produkt seinen eigenen, etwas herben Geschmack.

Der auf der Insel erzeugte Wein reicht gerade für den eigenen Bedarf.

Nordöstlich von Potamas liegt an der Küste der Ferienort Agios Pelagia. Dort gibt es ein paar kleine und mittelgroße Hotels, einen Sand-/Kiesstrand von mittlerer Qualität und an der Uferstraße eine Handvoll Tavernen.

Brunnen in Agia Pelagia Claudia vor weißer Hauswand mit roten Bougainvillas
Agia Pelagia ist der letzte größere, ein wenig touristische Ort der Insel. Richtig etwas los ist jedoch bestenfalls im August. Weiter nördlich wird es noch einsamer.
Strand von Agios Pelagia
Das Dorf Plateia Ammos ist der nördlichste Ort der Insel