09. August 2009

Mali Lošinj – Werkstattgeschichten: Was lange währt …

Dufour. Klasse.

An die Werkstatt bezahlen wir nichts, an die Marina für unseren langen Aufenthalt schon.

Anmerkung: Der Mechaniker Branko heißt in Wirklichkeit nicht Branko; seinen Namen habe ich aus „Fairnessgründen“ geändert.

Sonnenuntergang vom Stadthafen in Mali Lošinj aus gesehen
Sonnenuntergang vom Stadthafen in Mali Lošinj aus gesehen

Für Skipper
 

Marina Mali Lošinj auf Google-Maps  
Marina Mali Lošinj: Diese Marina liegt genau neben dem Privlaka Kanal, durch den Schiffe ohne Umrunmdung der langen Inseln Lošinj und Cres von Ost nach West und umgekehrt fahren können. Die Brücke öffnet täglich um 09:00 und 18:00 Uhr. Ein Brückenwart regelt den Verkehr.

Seit Sommer 2009 hat diese Marina einen neuen, modernen Teil nördlich des Privlaka Kanals; südlich befindet sich weiterhin der alte Teil. Die Preise beiderseits sollen unterschiedlich sein, der neue Teil ist teurer. Jedoch ist der alte Teil nicht ausreichend groß und dort liegen zum großen Teil Dauerlieger. Insbesondere größere Yachten wurden nach meiner Beobachtung in den neuen Teil verwiesen.

Die Marina verfügt über gute Sanitäranlagen, ein kleiner Supermarkt ist direkt daneben und das Restaurant bereitet echt leckere Grillspeisen.

Über die angeschlossene Marinawerkstatt habe ich oben bereits genügend Worte verloren. Für unsere Cleo bezahlten wir pro Nacht 287,-Kuna. Unser Charterschiff hat diese Marina zwar als Heimathafen, jedoch hat der Vercharterer aufgrund unseres Langzeittörns das Schiff für die Dauer unser Abwesenheit abgemeldet, weshalb wir nicht in den Genuß von kostenlosem Liegen kamen. Schade, bei unserem langen (Zwangs-)Aufenthalt …

Alternativ gibt es noch den Stadthafen, der ebenfalls über zahlreiche Liegepätze für Yachten verfügt. Anscheinend gibt es dort auch Duschmöglichkeiten, denn ich sah etwas verwundert viele der Yachties mit Bademantel und Kulturtasche über die Strassen spazieren.