Die letzten 6-7 Tage auf Bali reservierten wir uns, um gemütlich am Strand zu verbringen, in Badehose bei Koskosnüssen und Eiscreme.
Dafür wollten wir zurück nach Sanur, wo wir nach dem Besuch von Nusa Penida schon mal drei Tage lang waren, doch zuvor buchten wir uns in einem Hotel in Candi Dasa ein.
Leider fanden den gesamten Strandabschnitt entlang Bauarbeiten statt.
Dem sowieso nicht breiten Strand soll eine Fussgängerpromenade geschenkt und diese mittels riesigen Steinblöcken unterfüttert werden.
Naja, große Bagger am Strand prädestinieren Candi Dasa nicht gerade für einen Strandurlaub und darum blieben wir nur eine Nacht hier.
Garten des Hotels «Gengong»
Bauarbeiten am Strand
Candi Dasa
Den Ort selbst erkundeten wir nicht so intensiv.
Wir liefen lediglich den Strand von unserem Hotel Gengong in westlicher Richtung entlang bis zur Lotus Lagune.
Am Rande dieser fanden wir ein Hotelrestaurant, wo wir gut zu Mittag aßen.
In Candi Dasa entdeckten wir keinen Massentourismus, was auch an den Baggern liegen mag.
Es war sehr ruhig hier, die Bagger fuhren ja nicht in der Nacht und machten auch tagsüber nicht zu viel Lärm.
Candidasa liegt eingebettet in einer Naturlandschaft mit üppig-grünen Hügeln, Kraterseen und rauschenden Wasserfällen.
Außen herum liegen Reisterrassen vor der malerischen Kulisse des gewaltigen Vulkans Gunung Agung.
Dazwischen gedeihen Kokospalmen, Bananenpflanzen und tropische Blütenbäume wie Bougainvillea, Hibiskus und Frangipani.
Virgin Beach
Virgin Beach ist einer der beliebtesten Strände nahe Candi Dasa an der Ostküste Balis.
Ihn zeichnet weicher, weißer Sand und kristallklares, blaues Wasser aus.
Bereits die Straße zum Strand bietet von unterwegs viele atemberaubende Ausblicke.
Entlang des Strandes gibt es zahlreiche Warungs und Strandbars, die Speisen und Getränke anbieten.
Einige Restaurants bieten zudem Massagen an.
Der Strand hat starke Wellen und Felsen im Sand.
Man kann hier schwimmen, allerdings ist kein Rettungsschwimmer im Dienst.
Der Virgin Beach
Ebin und Claudia am Virgin Beach
Im Dorf der Bali Aga
Unweit von Cand Dasa, in Tenganan, leben die Bali-Aga (Balis Ureinwohner), und sie sind bekannt für ihre gut erhaltene Dorfstruktur wie zu früheren Zeiten und insbesondere für das traditionelle Handwerk.
Hier ahnt man sicherlich schon, was uns in diesem Dorf erwartet: viele Handwerker/Künstler/Händler, die versuchen werden, ihre Produkte an den Mann, sprich an den Touristen, zu bringen.
Besonders bekannt sind die hiesigen Bali-Aga für ihre Doppel-Ikat-Webtechnik.
Damit entstehen feste Stoffe mit teils komplexen und filigranen Mustern und oft mit glitzernden Goldfäden durchzogen sind.
In Tenganan leben die einzigen Menschen Indonesiens, die diese Technik beherrschen.
Es heißt, man kann hier die meisten der (Privat-)Häuser auch von innen besichtigen und den Handwerkern bei ihrer Arbeit zusehen.
Als wir ankamen waren die meisten Dorfbewohner jedoch bei einer wichtigen Prozession an einem entfernten Tempel und somit fiel für uns diese Option flach.
Ebin filmt die Künstlerin
Claudia vor Hahnen-Körben
Saltmaker
Durch das Fischerdorf Kusamba kommen wir automatisch, wenn wir nur entlang der Strasse nahe der Küste bleiben. Auf der Jalan Raya Goa Lawah steht dann irgendwann links ein Schild mit der Aufschrift «Natural Salt Maker».
Wir gehen hier hinunter zum Strand, wo wir einen Mann, (seine?) Frau und einen Alten finden.
Die Frau dämmt im dunklen Sand rechteckige Areale ein, auf die der Mann aus dem Meer in Eimern herbeigetragenes Salzwasser gießt, welches dann verdunstet.
Dieser mit Meersalz so angereicherte Sand (es gibt mehrere Trocknungsvorgänge) durchläuft noch weitere Bearbeitungsstufen, bis endlich weißes Salz in Tüten abgepackt werden kann.
Eine einfache, doch auch vorsintflutliche Methode der Salzgewinnung.
Reich werden die beiden damit 100%ig nicht!
In der Salzgewinnungsanlage
Bleibt in der Liebe, haltet zueinander und pflegt eure Kontakte!
Und: passt gut auf euch auf!
Eure
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