San Francisco Bay

– 1. September –
Am Vormittag schlendern wir am «The Embarcadero» entlang, dort wo sich Pier 1 bis Pier 39 aneinanderreiht. An Pier 39 gehen wir nicht einfach so vorrüber: es ist die berühmteste Pier der ganzen Strecke hier in der Bucht.

Viele der Attraktionen, das heißt Fahrgeschäfte und Karussels, öffnen erst am Nachmittag. Uns ist das recht, denn es herrscht überhaupt kein Gedränge. Später wird sich das ändern.

Ein paar Restaurants bemühen sich um uns als Kundschaft, doch wir haben bereits auf einer Nebenstraße des The Embarcadero im angesagten, doch nicht ganz billigem «Beach Street Grill Organic Restaurant» gefrühstückt. Also können uns auch die vielen verlockenen Süßigkeiten, die auf der Pier verkauft werden, nichts anhaben. Wir gehen einfach nur die Pier bis ans Ende, dorthin, von wo aus man geradewegs auf die Bucht bis hin zur Gefängnisinsel Alcatraz blickt.

Nach links um die Ecke gelangen wir zu den Anlegestellen für Yachten und die beachtlichen Seelöwenkolonnie, die sich hier im Jahre 1989 während der Reparatur der Steganlagen angesiedelt hat.

Fahrradverleih in San Francisco Blick in eines der Piergebäude
Pier 39 mit Blick auf die Bucht Seelöwenkolonnie an der Pier

Nicht allzu weit entfernt von Pier 39 ist die Lombardstreet. Wir tigern also dorthin und kommen anscheinend an einen der touristischsten Flecken der Stadt. Massenhaft Gleichgesinnte, also Gaffer, stehen am Ende einer der steilsten Straßen der Welt. Nun ja, durc die Serpentinen eben nicht mehr ganz so steil. Endlos wäzen sich PKW’s die Straße hununter. Drinnen sitzen ebenfalls: Touristen .

Von der Lombardstreet kehren wir zurück an die Bucht zu «Fishermans Wharf». Das ist die Pier, an der früher einfach nur der Fischmarkt von San Francisco war. Alles was in der Bay und im Ozean gefangen werden konnte, wird hier von den einheimischen Fischern verkauft. Besonders beliebt sind Shrimps, Krabben und Krebse.

Bei Fishermans Wharf fährt auch das Touri-Rundfahrboot ab, mit dem wir eine einstündige Fahrt auf der San Francisco Bay unternehmen. Es geht einmal vor bis zur Golden Gate Bridge und ein wenig drunter durch, bevor wir wieder wenden. Ganz kurz befanden wir ans also quasi auch im Pazifik.

Von Fishermans Wharf laufen wir den San Francisco Bay Trail entlang bis zur Golden Gate Brücke. Der Weg zieht sich, auch wenn die Umgebung abwechslungsreich ist. Irgendwann haben wir dann aber doch «Fort Point» erreicht, welches zu Füßen der Brücke steht und die Einfahrt in die Bucht bewacht.

Auf dem Rückweg verirren wir uns ein wenig, weil wir einen anderen Weg gehen wollten. Ein Taxi erlöst unsere müden Beine und brignt uns zurück zur Wharf. Am Abend reicht es dann doch noch für einen Spaziergang durch das beleuchtete Chinatown und Little Italy, die sich beide in unmittelbarer Nachbarschaft mit dem «Financial District» befinden, wo auch unser Hotel ist.

Morgen werden wir San Francisco von einer anderen Seite kennenlernen: Die Stelle, wo San Francisco gegründet wurde und die Suche nach den Blumenkindern der 1960er, den Hippies.