Erzählungen

Erzählungen von Gerhard Ringeling (1887 – 1951)

Geschichten um Menschen an der Ostseeküste

Auf Gerhard Ringeling stieß ich in einer Wustrower Buch­handlung. Ringeling gehört zu den Kennern der Menschen dieser (Ostsee-)Region, die ich selbst als sieben­jähriger Junge in einem zwei­wöchigen Urlaub kennen­lernte. Damals verliebte ich mich im Fischerdorf Wustrow für mein ganzes rest­liches Leben un­sterb­lich in das Meer. Und so ist es kein Wunder, dass mich gerade Ringelings Li­te­ra­tur so sehr ge­fangen nimmt.

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Juli 2021, Nr. 3

Reisen, wie wir es wollen

Wie ihr alle wisst: Reisen ist eines unserer Lebenselexiere. Wir brauchen es als Ziel, als Vorfreude. Wir genießen dann jeden einzelnen Tag in der Fremde, die Neugier darauf, was uns der neue Tag Neues, ja Fremdartiges bringt. Neugier auf die Menschen, deren Sprache wir meist nicht sprechen. Wie werden wir uns verstehen? Kurz: ohne Reisen fehlt uns etwas elementar Wichtiges.

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Die Inselgärtnerin

Roman von Sylvia Lott

Eintauchen in den Exotiktraum Florida

Als Florida-Reisende finden wir alles wieder, was wir in Florida und den USA ebenfalls vorgefunden hatten: die grünen bis türkisblauen Gewässer des Golf von Mexiko, die wundervollen Farben der Holzhäuschen, die Menschen mit ihrer verbindenden Art: sie suchen und finden immer nach einer deutschen Großmutter, einem ehemals in Deutschland stationierten Verwandten oder einem Berlinbesucher in ihrer Verwanschaft, sobald man erwähnt, dass man aus Deutschland kommt.

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Am Horizont das Meer

Roman von Anika Beer

Seichte Kost mit Sehnsucht zum (Mittel-)Meer

Ein seicht geschriebener Roman so richtig schön als Urlaubs- und Strandlektüre geeignet. Nicht tiefgründig, fast schon voraussehbar. Doch genau das macht dieses Buch auch so wunderbar geeignet für die schönste Zeit des Jahres.

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Das Lied des Ozeans

Roman von Anne Østby

Verführerische Süßigkeiten in der Südsee

Die norwegische Autorin Anne Østby ist selbst ihr Leben lang weitgereist: Asien, Südostasien, Fidschi. Und auf Fidschi handelt dieser Roman; ein kurzer Abstecher in das winterliche Norwegen zeigt uns Gegensätze dieser zwei unterschiedlichen Länder an verschiedenen Meeren.

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Februar 2020

Reisen bildet

“Buck las keine Zeitungen, sonst hätte er gewusst, dass sich Unheil zusammenbraute, nicht allein für sich selbst, sondern für alle Hunde an der Küste vom Puget Sound bis San Diego, die starke Muskeln und ein warmes, dichtes Fell hatten.”.

Was mit diesen Worten beginnt ist einer der berühmtesten Romane von Jack London. In ihm schildert er mit anrührenden Worten das bewegende Schicksal des Mischlingsrüden Buck zur Zeit des großen Goldrausches in Alaska.

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Die schlimme Brigitt

Erzählung von Gerhard Ringeling (1887 – 1951)

Geschichte der Kapitänsfamilie Behn aus Wustrow

Dieses nur 116 Seiten dicke Leseheft fand ich bei einem Dezemberurlaub in einer Wustrower Buch­handlung. Ringeling gehört zu den Kennern der Menschen dieser (Ostsee-)Region, die ich selbst als sieben­jähriger Junge in einem zwei­wöchigen Urlaub kennen­lernte. Damals verliebte ich mich im Fischerdorf Wustrow für mein ganzes rest­liches Leben un­sterb­lich in das Meer. Und so ist es kein Wunder, dass ich gerade dieses Büchlein, dessen Handlung in Wustrow spielt, aus dem Regal nahm.

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Unser wildes freies Leben

Reisebeschreibung von Birgit Marschler

Ein Pazifiktörn

Was mir an diesem Buch so sehr gefallen hat, ist die Be­schrän­kung auf das Segel­ge­biet von den Philip­pinen über Neu­guinea und bis Fidschi. OK, das ist immer noch groß, möget ihr sagen. Doch auf den rund 230 Seiten wird dieses Ge­biet mitsamt der Men­schen dann recht genau be­schrie­ben. Viele andere Pazifik-Segel-Bücher decken viel mehr Insel(-gruppe)n ab, es sind meist sogar komp­lette Welt­um­sege­lungen. Durch die Ziel­gebiets­beschän­kung kann man recht zu­ver­läs­sig ent­schei­den, ob man diese In­seln selbst eines Tages be­suchen will oder ob die Lek­türe des Buches mal ge­nü­gen soll.

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Billard mit Kokosnüssen

Roman von J. Maarten Troost

Genaue Beobachtung der Menschen

Der Autor hat die Menschen auf Kiribati genau beobachtet und versteht es, dieses in Worte gepackt einem großem Publikum nahezubringen. Vor allem immer locker, nicht allzu ernst. Vermutlich nur auf diese Weise lassen sich die manchmal auch unangenehmen Seiten der Umgebung oder auch der Menschen dennoch mit Sympathie herüberbringen. Das Buch ist also sehr humorvoll und an keiner Stelle langweilig.

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