Zentralvietnam

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Claudia unter einem Steinelefanten
Der Stadtkern von Hội An bildet einen der markantesten Plätze nah dem China Beach, wie die amerikanischen GI’s den langen Strand um Đà Nẵng bis Hội An nannten. Einzigartig die vielen historischen Gebäude, geprägt von Stilelementen aus großen Teilen des ostasiatischen Raumes: chinesisch, japanisch, vietnamesisch.

Doch die unvergesslichste Vorstellung entdeckten wir am Abend, als die Dunkelheit über Hội An kam und alle Straßen der Altstadt im romantischen Licht tausender Lampions schwelgten. Die Gassen sind leuchtend erhellt und tauchen die Häuser in eine glitzernde Kaskade von Diamanten. Boote bewegen farbig leuchtende Lampions über den Hội An River, deren Schein die Wasserfläche bis ans Ufer erstrahlen läßt.

Über den Wolkenpass führt die alte Passstraße und gibt einen Blick auf die darunterliegende Küste mit ihren Sandstränden frei. Gelegentlich kämpft sich noch ein schwerer LKW die Trasse hinauf, doch die meisten Brummis sind gehalten, die neue Tunnelstraße durch den Berg zu benutzen. Oben auf dem Pass stehen noch die alten Bunker aus der Zeit der Gegensätzlichkeiten zwischen Nord- und Südvietnam. Meist sind sie und die Souveniergeschäfte auf der Höhe in schwebende Nebelschwaden gehüllt.

Auf der anderen Seite des Passes, also Richtung Norden, darf man nicht mehr das sonnigwarme Klima des südlichen Vietnams erwarten. Der Pass hält die kühlen Winde aus Nordost zurück und bildet so eine Wetterscheide in diesem nord-süd-ausgedehnten Land Südostasiens.

Man gelangt nach dem Pass auf nördlicher Seite in die Stadt Huế, wo die Ruinen in der verbotenen Stadt eine kleine Vorstellung von Welt der alten Kaiser vermitteln. In der südlichen Peripherie der Stadt protzt eine Reihe prunkvoll errichteter Kaisergräber.


 

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