24. Dezember 2011

Lanzarote: Höllenpark, Kamelritt und Weinprobe

– Fünfter Tag –
Im 18. Jahrhundert krachte, donnernde und spuckte es gewaltig auf der Kanareninsel Lanzarote. Glühende Lavamassen wälzten sich sechs Jahre lang hangabwärts, hinab an über 30 Vulkanbergen, die ebenfalls gerade entstanden. Dörfer wurden komplett begraben. Die Bewohner konnten sich jedoch noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Diese Montañas del Fuego, die Feuerberge, bilden heute den Nationalpark Timanfaya. Mehr lesen
23. Dezember 2011

Lanzarote: Tiagua, Lapillilandschaft, Stachelgewächse und Salinen

– Vierter Tag –
Bäuerlich beginnt der heutige Tag. Am Morgen rollt unser Mietwagen Richtung Westen, wo auf Feldern Wassermelonen und Kürbisse angebaut werden. Als wir das Dorf Tiagua erreichen, blitzt von weitem das rote Spitzdach der flügellosen Windmühle auf, deren Inneres allerdings restauriert ist. Denn der Müllerarbeitsplatz reiht sich in das weitläufiges liebevoll gepflegtes Freilichtmuseum Museo Agrícola El Patio ein. Früher war es wohl einmal ein Herrensitz, heute stellt es den ländlichen Alltag dar. Werkzeuge, Fotos, Tiere, Pflanzen – unter anderem das großwüchsige Natternkopfgewächs, dazu eine Bodega mit lohnenswerter Weinauswahl. Mehr lesen
22. Dezember 2011

Lanzarote: Die nördliche Route

– Dritter Tag –
Verläßt man Puerto del Carmen nach Norden, so fährt man am besten auf die Autobahnen LZ-2 und dann LZ-1. Man umgeht so die Inselhauptstadt Arecife. Beim Hinweisschild für den Ort Mala verlassen wir die Autobahn, fahren nach einigen Kreiseln durch das Dorf (), wo sich links und rechts der Straße riesige Felder von Feigenakteen ausbreiten. Denn von Mala bis Tahiche erstreckt sich das Koschinillezentrum, dort wurde und wird auch heute noch der natürliche rote Farbstoff aus den Koschinilleläusen gewonnen. Mehr lesen
21. Dezember 2011

Lanzarote: Die schwärzeste Seite der Insel

– Zweiter Tag –
Die schwärzeste Seite der Insel findet ihr im Zentralsüden, wie ich die Region mal nennen möchte. Es ist das Gebiet um La Geria, dessen Name europäischen Weinkennern bestimmt schon mal begegnet ist. . Der süße Malvasia-Wein gehört zu den Spezialitäten der Insel. Sind die Landflächen kultiviert, dann werden sie von Lapilli, der grobkörnigem schwarzen Vulkanasche bedeckt. Meist gedeihen die Stengel der Weinreben in etwa zwei Meter im Durchmesser breiten Kuhlen. Nach Nordosten sind sie jeweils mit halbrunden Trockenmäuerchen gegen den unablässigen Passatwind vor Austrocknung geschützt. Mehr lesen
18. Dezember 2011

Fuerteventura: Der Oasis Park von Fuerteventura

– Sechster Tag –
Nicht dass dieser Park Fuerteventura repräsentiert. Nein, weit gefehlt, dazu ist er viel zu grün wie sonst die ganze Insel nicht. Nicht nur Kakteen bevölkern die riesige Fläche des Oasisparks, obwohl allein die 35.000 Quadratmeter des Kaktusgartens ihn zum größten seiner Art in ganz Europa machen. Mit einer Gesamtfläche von 800.000 Quadratmetern ist der Park der größte Naturpark des kanarischen Archipels. Mehr lesen
13. Dezember 2011

Fuerteventura: Barranco de las Peñitas

– Vierter Tag –
Wo wir gestern aufhörten fangen wir heute wieder an – nahe von Betancuria startet eine interessante Wanderung entlang eines zugegebenermaßen ausgetrockneten Stausees (wir haben Anfang Dezember) entlang des Barranco de las Peñitas. Nur sechs Kilometer südlich von Betancuria stellen wir unseren PKW an einem kleinen Parkplatz genau am Startpunkt der Wanderung ab. Dieser Punkt ist dort zu finden, wo die Oase Vega de Rio Palma endet und der Palmenbewuchs langsam spärlicher wird . Mehr lesen
11. Dezember 2011

Fuerteventura: Montaña Tindaya und El Cotillo

– Zweiter Tag –
Heute lernen wir, warum es gut ist – besonders auf Fuerteventura – immer ausreichend Trinkwasser dabei zu haben. Denn nicht nur die Sandfläche El Jable im Norden ist baumlos. Die quasi nicht vorhandene Vegetation zieht sich über die ganze Insel, sie ist das viele Stammurlauber faszinierende Charakteristikum Fuerteventuras. Die Folge für uns Reisende ist ungehinderte Sonnenbestrahlung (schützt euch unbedingt vor der Sonne!) und DURST. Mehr lesen
10. November 2011

Fuerteventura: El Jable de Corralejo

– Erster Tag –
Zum Mittagessen schaffen wir es dank Boeing oder Airbus pünktlich bis in unser All-Inklusive-Hotel, das am Rande der großen Wanderdüne El Jable de Corralejo ganz im Norden von Fuerteventura liegt. Manche sagen, diese beiden Hotels verschandeln die ansonsten völlig naturbelassene Sandfläche, die wegen der hindurchgehenden Straße eigentlich sowieso nicht mehr ursprünglich ist. Aber auch diese Straße (FV-1) wollten Naturschützer am liebsten abreißen lassen. Bei Starkwind kann es schon mal vorkommen, dass die Strecke unpassierbar wird, einfach vom Sand zugeweht. Mehr lesen
04. Juli 2011

Kythira: Der Süden

Kapsali heißt der pitoreske Hafenort ganz im Süden der Insel. Sein faszinierender Strand mit dem benachbarten Fischerhafen zeigen die Rundungen, die durchaus göttlich Formen, die die schöne Aphrodite haben könnte. Ist hier die Stelle, an der die Göttin dem Meere entstieg? Manch Quelle behauptet dies, doch fragt man die Leute auf der Insel, dann kommt in deren Antworten immer gerade nur der Strand in Frage, an dem sie selbst wohnen …

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03. Juli 2011

Kythira: Der Westen

Neben der Kargheit der Insel finden wir vor allem im Westen Schluchten, wo es Wasser gibt: bei Milopotamos fließen Bäche durch das Land, es gedeihen Pinien und Zypressen – die ganze Gegend ist ungewöhnlich grün. Der Thymian blüht und wir finden Macchiavegetation. Typisch für Kythira ist die Sperviva. Diese Strohblume mit ihren ganz kleinen gelben Blüten gibt Ihren Landschaftsaufnahmen einen schönen Farbtupfer.

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02. Juli 2011

Kythira: Der Osten

Wer mit der Fähre kommt legt an der Ostseite der Insel an. So erreichten auch wir Kythira und fuhren über eine neue Straße nach Avlemonas, einem traumhaft gelegenen Ort mit gemütlichem Fischerhafen, umrundet von Tavernen. Eine glasklare Badebucht sorgt für gehobene Attraktivität dieses Inselplatzes. Wir haben Glück und finden eine schöne Unterkunft, wo wir diese Bucht genau vor der Nase haben. Stellt Euch vor, wie herrlich es ist, jeden Morgen vom Bett beinahe direkt ins morgendlich erfrischende Wasser zu springen!

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29. Juni 2011

Kythira: Der Norden

Der Inselnorden wird von Touristen weniger frequentiert, doch liegt dort im Zentrum der lebendige Ort Potamos, wo jeden Sonntag Vormittag der größte Markt der Insel gehalten wird. Rund um dem Marktplatz laden Tavernen ein und junge Griechen sitzen in Grüppchen an den Tischen und lassen ihr frohes Lachen vernehmen. Für uns eine schöne Gelegenheit auf eine Tasse Kaffee.

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24. Juni 2011

Peloponnes: Mani

Im Süden extrem trocken, im Nor­den grün mit Orangen­plan­tagen, zer­klüf­tete Kü­sten und auch kilo­meter­lange Sand­strän­de – das alles findet der Rei­sen­de in der Mani. Das Ge­biet der Mani auf dem mitt­leren Fin­ger des Pelo­ponnes blieb im­mer un­ero­bert. Nie unter­warf sich ein Maniot einer fremden Macht.

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20. Juni 2011

Peloponnes: Kyllini

Sandstrand – kilometerlang. Das bietet die Halbinsel Kyllini, die geographisch an der westlichen Stelle des Peloponnes liegt. Die Sandstrände sind meist sehr breit und so ist es kein Wunder, dass gerade bei Loutra Kyllinis schöne Hotels einladen. In der Tat – dort liegt Griechenlands größtes und modernstes Wellnesszentrum. In der Gegend gibt es dazu Schwefelquellen, die sicher ihren Teil für jugendliches Aussehen beisteuern können. Spaß macht ein Schlammbad allemal. Selbst für „low“ könnt ihr ein Schlammbad nehmen – in Loutra Kyllini kann man vor den Ruinen der römischen Thermen den “Zauber-Schlamm” aus einem kleinen Bächlein entnehmen, sich damit einreiben und unter Eukalyptusbämen umherwandeln, bis der Schlamm trocknet und seine Wirkung entfaltet. Umkleidekabinen sind vorhanden.

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19. Juni 2011

Peloponnes: Einleitung

Die große Halbinsel Peloponnes wird im Osten vom Ägäischen Meer und im Westen vom Ionischen Meer begrenzt. Ganz im Norden finden wir den Kanal von Korinth und seit 2004 die riesige Hängebrücke über den Golf von Patras. Weil unsere Reise am Ionischen Meer entlang führt werden wir hier die Westseite dieser Halbinsel kennenlernen.

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13. Juni 2011

Zakynthos – Die Blume der Levante

Windmühle
Blume der Levante, Blume des Ostens, ist der Beiname, den die Venezianer dieser Trauminsel gegenüber der Westküste des Peloponnes gaben. In der Hauptsaison kann es auf der touristisch gut erschlossenen Insel voll werden, wovon besonders der Süden mit seinen schönen Sandstränden betroffen ist (Dafni Beach, Laganas). Die meisten Touristen benutzen den Kurznamen der Insel: Zante.

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09. Juni 2011

Ithaka – Die Insel des Odysseus

Ithaka wurde bisher vom gro­ßen Tou­rismus noch nicht be­ein­flusst: Yachten er­reichen die Insel und ein paar Ruck­sack­touristen. Einige Tages­tou­risten kom­men manch­mal vom ge­gen­über­lie­gen­den Kefalonia. So blieb die Insel wenig bevölkert.

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