Morgens bei uns im Garten: die ersten wärmenden Sonnenstrahlen des jungen Tages, eine Tasse Kaffee in der Hand und ich lese aus einem Buch vor. Und schon startet der Tag sooo schön 🙂
In unserem heimischen Garten haben wir uns selbst die Lizenz zum gemütlichem Herumhängen erteilt
(“License to Chill”) !
Das Paradies ist komplett!
Und das unterstreichen wir auch mit unseren lustigen Schildern, die jetzt in den Sommermonaten unser kleines Gartenparadies verzieren.
“Wenn das Meer am Strand unseren Zehen begegnet, begegnen wir uns selbst.” Zitat aus «Das Lied des Ozeans» von Anne Østby. Dieses Buch lesen wir gerade.
Nie hätte ich gedacht, so viel Spaß, beim Kajaken zu bekommen. Auch wenn das Kanu kein Segel hat (schließlich ist es ja ein Kajak), wir können damit unzählige kleine “Abenteuer” erleben.
Einen schönen Teil unserer Urlaubszeit treiben wir uns mit unserem Kajak «ALOHA» in Ufernähe der Schlei herum, dem langgezogenen Ostsee-Arm, der 42 Kilometer von Schleimünde/Maasholm an der Küste hinein bis zur Stadt Schleswig reicht (Schleswig-Holstein).
Unser neues Kajak ist aufgeladen. Jetzt geht es an den See!Kailakee Kailako sang einst Sally Carr, Leadsängerin der 70er Jahre Band Middle of the Road. Der Refrain dieses Hits kam mir gerade in den Sinn, als wir unser neues buntes Kajak auf dem Autodach festzurrten und ich trällerte, wenn auch mit leicht abgwandeltem Text: “Ah – Kajakee Kajako” .
«The Story Teller» von Charles Russell (1864 – 1926)
Es wird ein Tag kommen, ab dem zählt die Fähigkeit wieder viel, gute Geschichten erzählen zu können. So wie es einst war, als Robert Louis Stevenson auf der Insel Samoa von den Einheimischen ehrfurchtsvoll Tusitala, Geschichtenerzähler, genannt wurde. Oder wie im Stammesleben der nordamerikanischen Indianer, wo die Familien abends im Schein des Lagerfeuers gebannt den Geschichten der Alten lauschten.
Wir alle zusammen hoffen, wünschen, bangen, beten dafür, dass die aktuelle Krise mit den wahrscheinlich verheerenden Auswirkungen der Regierungsmaßnahmen bald vorüber geht.
Denn all die Dinge, die jetzt kaputt gehen, waren über lange Jahre hart erarbeitet, aufgebaut worden. Von dir, von euch, von uns allen.
Es sind die Früchte unser aller Arbeit.
Klasse! – Wir haben wieder einen neuen Hofladen bei uns um die Ecke entdeckt!
Gesund leben! – das war schon immer Voraussetzung für ein schönes Leben. Und es ist erst recht eine ganz wichtige Devise in unserer aktuellen Zeit.
Wir sind in dieser Zeit viel zu Hause. Mit meinem im letzten Sommer neu entdeckten Aquarellhobby hole ich mir dennoch ein wenig Exotik nach Hause. Momentan habe ich gerade meine «Papageienphase» 😉
Unser Bewegungsradius schränkt sich durch die Regierungsmaßnahmen schon sehr ein, so dass wir im Januar nicht viel zu berichten hätten. Schon gar nicht über unternommene Reisen etc..
Ich will keine schöne Maske – ich will ein schönes Leben!
Ich kann sie ja verstehen, die vielen kleinen Einzelhandelsgeschäfte, die derzeit in einer ihnen feindlich gesonnenen Welt um ihr Überleben kämpfen. Aus diesem Grund finden wir zwischen den Angeboten von Modegeschäften (und anderen) auch immer schön gestaltete Gesichtsmasken, mit farbigen Motiven aufgedruckt etc.. Doch diese Masken werden diese Geschäfte nicht retten. Im Gegenteil. Es sei denn, es handelt sich um die ganz großen im Internet erfolgreichen Unternehmen wie Amazon und Co. …
Dieses Jahr wird uns das Fest der Liebe, das Fest der Familie und Freunde etwas schwer gemacht. Es gibt plötzlich Regeln, die bis in unsere Familien, ja bis in unsere Wohnzimmer vordringen. Wir alle sind gefordert, uns entsprechend zu organisieren, um uns trotzdem zu treffen.
(Foto von http://www.dieechse.com/)
Ab Anfang November haben sie uns wieder fest im Griff, die Coronamaßnahmen. Restaurants und beispielsweise Nagelstudios müssen für vier Wochen schließen.
Und mit jedem weiteren Test steigt die Zahl der Infizierten an.
Skizze eines Motivs in der Altstadt von Bardolino
Diesmal lassen wir uns verwöhnen: eine Pauschalreise mit dem in Kleinostheim ansässigen Busunternehmen Stewa bringt uns an den Gardasee. Wir nehmen an einer fünftägigen geführten Busreise teil. Fast alles inklusive: An- und Abfahrt, Programmgestaltung, Besuche von Lokalitäten und Führungen, Frühstück und Abendessen.
Ab sofort sitze ich in meinem Homeoffice vor diesem (Karibik-)Paradies.
Selbst wenn der Herbst und schließlich der vielleicht graue Winter kommt: ab sofort finde ich mein sommerliches Paradies jederzeit hinter meinem Homeoffice im Erker.
So sieht also eine glückliche Kuh-Mama aus (Irisches Hochlandrind)
Hinter unserem Haus breiten sich Streuobstweisen aus. Regelmäßig jeden Sommer zieht eine Gemeinschaft von drei Exemplaren irischer Hochlandrinder auf dieses Areal. Selbstverständlich vom Bauern eingezäunt.
Claudia ist bereit fürs Meer
Weil unsere Filmreise nach Sardinien wegen der Pandemie-Beschränkungen ins Wasser fiel, packten wir die Gelegenheit am Schopf und machten “richtig” Urlaub. An der Ostsee.
Richtig heißt in diesem Zusammenhang: Urlaub, nicht filmen. Und das kann man auf der Ostseeinsel Poel wunderbar, denn:
Claudia “auf der Robbenbank”
Letzte Woche waren wir endlich wieder in unserem geliebten Schleswig-Holstein! Wegen Corona: nicht alles geht, auch sind wir noch nicht in der Normalität angekommen.
Die Ladengeschäfte darf man immer noch nur mit Mundschutz betreten. Ebenso sind die Vorschriften in den Restaurants: erst am Tisch darf man den Lappen vom Gesicht nehmen.
In den Restaurants sind zusätzlich Name und Kontaktdaten zusammen mit Datum und Uhrzeit auf einem Blatt Papier zu hinterlassen.
Im “keimfreien” Home- und Warteoffice. Damit auch wirklich kein Virus überspringt und das System befällt ;-). Und sollte mir die Decke auf den Kopf fallen, dann habe ich immerhin sogar noch einen Hut auf …
Immer noch eingesperrt kommen wir nicht viel rum: kleine Spaziergänge durch die Apfelplantagen hinter unserem Haus oder auch mal kurz in den Wald hinein.
Wochen vergehen und mancher fragt sich, wird dieses Vorübergehende irgendwann vorübergehen?
Wer in dieser ausgangsfreien Zeit einen Balkon, eine Terrasse oder Garten hat, der hat gut lachen. So wie Claudia.
Der Frühling erreicht uns mit großen Sonnenschritten. Doch wir sind zum zu-Hause-bleiben verdammt (verurteilt?). Ein Virus, Covid-19, hält uns und unsere Bewegungsfreiheit fest im Griff.
Wir werden dies überstehen, gar keine Frage. Doch wer in dieser Zeit einen Garten, eine Terrasse oder wenigstens einen Balkon hat, der ist klar im Vorteil.
Pittiplatsch (“der Liebe”)
Letzten Monat unternahmen wir eine Fahrt nach Thüringen, genauer nach Erfurt.
Allerdings widmeten wir uns nicht den (urkomischen?) Ereignissen rund um die Wahl des Landesoberhauptes, die in diesen Tagen durch die Presse gehen.
Abenteuerliteratur von Jack London (1876 – 1916)“Buck las keine Zeitungen, sonst hätte er gewusst, dass sich Unheil zusammenbraute, nicht allein für sich selbst, sondern für alle Hunde an der Küste vom Puget Sound bis San Diego, die starke Muskeln und ein warmes, dichtes Fell hatten.”.
Was mit diesen Worten beginnt ist einer der berühmtesten Romane von Jack London.
In Ruf der Wildnis schildert er mit anrührenden Worten das bewegende Schicksal des Mischlingsrüden Buck zur Zeit des großen Goldrausches in Alaska.
Claudia im Tonstudio
Vergangenes Jahr (ja, tatsächlich schon wieder vergangen – wie die Zeit doch vergeht …) kam ja unser letzter Film heraus: Entlang der USA-Golfküste.
Wir sind trotzdem nicht faul, denn es geht ja immer weiter, und arbeiten schon längst wieder am Folgefilm Entlang der Straßen Kaliforniens.
Nehmen wir uns in der Weihnachtswoche Zeit für unsere Lieben, unsere Kinder, unsere Eltern, Geschwister und weitere Verwandten.
Denn alles was wir haben, wo wir uns wirklich drauf verlassen können, das ist die Familie.
Der Herbst schenkt dem Wald eine Vielzahl an wunderschönen Pilzen.
Im Oktober konnte ich nicht so richtig mit unserem aktuellen Kalifornien-Filmschnitt-Projekt vorankommen. Zum einen stieg ich in ein neues IT-Projekt ein, denn hauptberuflich bin ich ja EDV-Berater. Und dafür benötige ich in der Einarbeitungsphase immer meine ganze Aufmerksamkeit.
Der Ballon wird jetzt gerade geheizt: gleich hebt er ab!!!
Ein Ballon fliegt nicht, er fährt! Genau wie ein Schiff nicht schwimmt sondern fährt. Das hat Claudia gelernt, als sie sich im September einen lange gehegten großen Wunsch erfüllen konnte.
Zu ihrem Geburtstag bekam sie von mir eine Ballonfahrt geschenkt, die sie nun endlich machen konnte .
Unser neues Travelfilmer Maskotchen: der Fuchs «Herr Sonntag»
An einem Sonntag entdeckten wir ihn auf dem Flohmarkt: Herrn Sonntag, den Fuchs.
Kopfunter lag er in einer Kiste mit Plüschtieren. Nur noch mit seinem Schwanz mit der typisch weißen Spitze konnte der kleine Kerl gerade noch so “Flagge zeigen”.
Das hat uns so gerührt, dass wir ihn für nur eine einzige Münze mitnahmen und «Herr Sonntag» nannten (entsprechend der literarischen Vorlage von Daniel Defoe «Robinson Crusoe» – «Freitag»).