La Palma: Über die Cumbra Vieja, auf der schönsten Plaza und Tazacorte

– Vierter Tag –
Claudia auf einer wundervoll gefliesten Bank, umrahmt wird von (aus Beton?) kunstvoll geformten Riesenblättern
Verläßt man von etwa der Höhe des Centro de Visitantes () bei Kilometer 20 die LP3 und nimmt die den Weg über die LP-301, dann kommt man am 1.350 Metern hoch liegenden Mirador Llano del Jable vorbei, wo oft Nebelschwaden über die Landschaft ziehen. Von dort starten viele zu einer Wanderung zur höchsten Stelle der Cumbre Vieja, dem Vulkan Deseada auf 1947 Metern. Später passiert man auf der LP-301 mitten im Wald einen Campinplatz, das Erholungsgebiet Refugio El Pilar () und benachbart zwischen Bäumen finden wir im Pinienwald Hängebrücken, Leitern, Seilbrücken, Netze: der Acropark. Der Waldboden besteht hier aus Lapilli, der grauschwarzen groben Lavaasche. Den Pinien macht dies gar nichts aus, im Gegenteil. Mit ihren langen Nadeln haschen sie nach den meist vorhandenen Nebelschwaden, die nach Westen ziehen.

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La Palma: Viehmarkt in San Isidro, Zwillingsdrachen, El Paso, …

– Dritter Tag –
Auf dem Weg die schmale Straße hinauf zum Ort San Isidro bremst ein kleiner LKW die fröhliche Fahrt unseres Mietwagens. Auf der offenen Ladefläche des Lasters wedeln zwei Kuhschwänze. Der Bauer ist genau wie wir auf den Weg zum samstäglichen Viehmarkt in San Isidro (). Ein kleiner Verkehrskreisel im Ort mit einer bronzenen Kuh samt Kalb und ordnenden Polizisten ringsherum zeigt uns an, dass wir angekommen sind. In einer Nebenstraße stellen wir unseren Wagen ab.

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La Palma: Der jüngste Vulkan und Salz

– Zweiter Tag –
Glaubt mir, unsere Autofahrt von Santa Cruz entlang der Straße nach Süden gleicht einer Fahrt durch einen riesigen fruchtbaren Garten. Ganz besonders auf der der LP-2 zeigt sich La Palma von ihrer sprießenden Seite: die grüne Insel wird sie auch genannt.

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La Palma: Breña Alta und Puerto Naos

– Erster Tag –
Den Beginn unserer Filmdrehreise lassen wir nicht zu schnell angehen. Den ersten Abend verbrachten wir im Hotel bzw. erkundeten die unmittelbare Umgebung zu Fuß. Doch heute beginnen wir mit dem Besuch von Breña Alta, ein weitverstreuter Ort südlich der Hauptstadt Santa Cruz de La Palma. Die Parkplatzsuche für unseren kleinen Mietwagen brachte uns fast automatisch zur zentralen Plaza in San Pedro, dem Hauptort von Breña Alta. Auf dem Platz fallen uns gleich die auf La Palma recht häufig vorkommenen Drachenbäume auf. Ein paar alte Männer unterhalten sich auf den Bänken rings um den Platz, von uns nimmt keiner Notiz. Fotografierende und filmende Touristen ist man gewöhnt, Mehr lesen

La Gomera: Wandern im Valle Gran Rey

– Siebenter Tag –
Touristenmagnet Nummer 1 ist das Valle Gran Rey ) mit seinen tropisch bewachsenen terrassierten Hängen, wo man beim Betrachten von Weitem meint, auf Bali zu sein. César Manrique, der kanarische Vorzeigekünstler aus Lanzarote, hat am Eingang zum Tal, gleich neben der gut ausgebauten Straße, einen der Aussicht gebührenden Mirador geschaffen. Vom Aussichtspunkt blicken wir auf die gegenüberliegende Felswand und die Terrassenfelder bis hinunter an die Küste.

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La Gomera: La Garajonay

– Zweiter Tag –
La Garajonay wird in unserem Wanderführer als besonders schönes Wandergebiet mit Lorbeer, Farnen und Nebel beschrieben. Nebelwald findet sich in der Mitte der Insel, dort wo die Berge die von Nordost kommenden Passatwinde nach oben zwingen. Beim zwangsweisen Hochgleiten kühlen die Luftmassen ab und dadurch wird die Fähigkeit der Luft, Feuchtigkeit unsichtbar in gelöster Form mitzuführen, sehr viel geringer. Die Folge ist, dass das Wasser sichtbar wird: Nebel.

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El Hierro: Die Hochebene und der Inselwesten

– Zweiter Tag –
Den Aussichtspunkt Mirador del Peña hatte ich gestern ausgelassen; er ist gar nicht allzu weit von der Tunneleinfahrt, wenn man von Valverde ins Tal fährt. Es ist Samstag kurz nach 9:00 Uhr und ich bin der einzige Besucher in der Gaststätte, von der man durch eine riesige Glasscheibe einen bevorzugten Blick über das Tal El Golfo hat. Der Wirt freut sich, ist an meiner Kamera interessiert und holt eine DVD hervor. In den menschenleeren Raum rückt er einen großen Fernsehapparat, dreht ihn akurat in meine Richtung und schon läuft eine zwanzigminütige (Werbe-)Dokumentation über die Insel. Wieder habe ich Anregungen bekommen. Man müßte aber allerdings doch wenigstens eine Woche auf der Insel bleiben. Soviel Zeit habe ich nicht kalkuliert.

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El Hierro: Im Tal von El Golfo

– Erster Tag –
Blick in ein Tal, das links von Bergen und rechts vom Meer begrenzt wird.
Heftige Windböen fegen über das Deck der Fred Olsen. Männer stemmen sich gegen den Wind oder klammern sich an die Reling und beobachten die Annäherung ihres Fährschiffes an die Pier, während einem seine Mütze bereits über Bord geht und … – Nein, sie hat es nicht bis zum betonierten Kai geschafft, das nasse Schicksal bleibt der Kopfbedeckung nicht erspart.

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Gran Canaria: Museum, Baden, Agüimes

– Zwölfter bis vierzehnter Tag –
Kirchenfront mit zwei Kirchtürmen
In Agüimes
Riesigen Schrittes geht es weiter. Am zwölften Tag besuchte ich das Museum Mundo Aborigen an der GC60 (). Es liegt an der selben Straße, die wir gestern schon befuhren. Jedoch waren die Licht- und Sonnenverhältnisse nicht optimal. Genau aus diesem Grunde planen wir normalerweise ein paar Tage mehr für die Dreharbeiten ein und dieses Vorgehen hat sich bewährt. Sage einer was er will – nur bei guten Lichtverhältnissen lassen sich landschafts-fotografisch mitreißende Ergebnisse erzielen.

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